HomöopathieNaturheilkunde

Homöopathie hilft bei viralen Erkältungskrankheiten

von 28. Februar 2020 März 19th, 2020 Keine Kommentare

Die Angst vor dem Coronavirus greift gerade schneller um sich, als es das Virus selbst jemals könnte. Hört man dem Rauschen im medialen Blätterwald zu, könnte einem Angst und bange werden. Doch es gibt gute Gründe, entspannt zu bleiben. Denn zum einen wird das Virus bislang von verschiedenen Experten als nicht sehr gefährlich angesehen. Risikogruppen sind – wie bei der Grippe – die Älteren mit Vorerkrankungen. Und zudem gibt es gute Möglichkeiten, sich zu schützen bzw. bei Erkältungsanzeichen entsprechende naturheilkundliche Therapien in Anspruch zu nehmen.

Auch wenn die Zahl der Infizierten in Deutschland täglich steigt, so sind es im Vergleich z.B. mit der Influenza immer noch sehr wenige Infizierte. Der Verlauf der Erkrankung ist bei den allermeisten Menschen sehr mild, ähnlich einer Erkältung (grippaler Infekt), manche weisen gar keine Symptome auf. Clemens Wendtner, der Chefarzt Infektiologie der München Klinik Schwabing, der bislang die meisten deutschen Patienten behandelt hat, ist einer der Experten, die eher abwinken. Er hält das Ganze für überbewertet: „Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich“. Das Coronavirus sei, so Wendtner, auf keinen Fall gefährlicher als Influenza. Die Wahrscheinlichkeit, sich hierzulande mit Corona zu infizieren, sei sehr gering. Bei den Patienten in China oder Italien, die gestorben sind, ist es ähnlich wie bei den hiesigen Grippetoten: Fast alle sind bereits älter, die meisten litten unter Vorerkrankungen. Bei manchen weiß man noch nicht einmal, ob die Vorerkrankung oder die Infektion die Todesursache ist.

Die häufigsten Symptome sind Fieber, Husten, Halsweh, Schnupfen und Atemnot. Aber auch Kopf- und Muskelschmerzen können vorkommen. Also die klassischen Erkältungs- und Grippesymptome. Was bedeutet, dass nicht jeder, der hustet, gleich das Coronavirus haben muss. Denn: Was selten ist, kommt auch selten vor! Anstatt ganze Firmen und Einrichtungen in Quarantäne zu setzen, ist es doch viel wichtiger, die Abwehrkräfte zu stärken, damit das Immunsystem es schafft, das Coronavirus in Schach zu halten und eine spezifische Immunität aufzubauen! Du kannst Dein Immunsystem ganz gezielt aktivieren, indem Du Dich gesund ernährst und Deinen Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralien versorgst. Entspanne Dich, geh viel an die frische Luft, genieße die Sonne und bewege Dich mehr. Oxidativen Stress, der das Immunsystem schwächt, solltest Du meiden. Statt Dich also von irrationalen Ängsten leiten zu lassen, wende Dich Dingen zu, die Dir Freude machen. Hast Du Dein Immunsystem auf Trab gebracht, kann Dir ein Virus so schnell nichts anhaben. Nicht umsonst sind bislang offenbar keine Kinder erkrankt, sie haben einfach noch ein gutes Abwehrsystem.

Als sinnvolle Präventionsmaßnahme kannst Du Dir öfter die Hände waschen, heißen Tee trinken (Viren mögen Wärme über Körpertemperatur überhaupt nicht) und Abstand halten zu Menschen mit Erkältungssymptomen. Es stehen uns auch viele antivirale Heilkräuter zur Verfügung, deren Wirksamkeit immer wieder durch wissenschaftliche Studien belegt wird. Effektiv gegen Infektionen und Viren schützen können etwa Kapuzinerkresse und Meerettich, schwarze Johannisbeere, Zistrose, Ingwer, Sonnenhut (Echinacea) oder die Acerolakirsche. Mehrere Studien haben gezeigt, dass insbesondere die Holunderbeeren (Sambucus nigra) in der Lage sind, Grippesymptome zu lindern und die Erkrankung deutlich abzukürzen. Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können die Beeren – vorsorglich während der Grippesaison eingenommen – die Grippeviren stoppen und verhindern, dass sie in gesunde Wirtszellen eindringen und sich entsprechend vermehren. Heilpflanzen werden zu Unrecht oft noch belächelt, dabei handelt es sich um hochpotente Virenkiller und natürliche Antibiotika. In früheren Zeiten war dies den Menschen durchaus noch bewusst. Im Herbst gab es Holunderbeerensuppe oder Hollerkücherl, die Kapuzinerkresse war eine würzige Beigabe zu Quark oder Salat und bei Erkältung kaute man auf einem Stückchen Ingwer herum. Es wäre sehr wünschenswert, wenn wir den jahrhundertelangen Erfahrungen der Alten wieder mehr Vertrauen schenken könnten.

Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen sind eine klassische Domäne der Homöopathie – selbstverständlich nach Maßgabe des Infektionsschutzgesetzes. Natürlich gibt es bislang noch keine Erfahrung mit dem neuen Coronavirus. Aber für eine homöopathische Behandlung ist es grundsätzlich völlig unerheblich, ob es sich um Bakterien oder Viren handelt und wenn ja, um welche Viren. Denn hier wird immer der ganze Mensch behandelt anhand der mittelanzeigenden Symptome. Schaut man sich die Corona-Symptome an, so handelt es sich um die klassischen Erkältungssymptome. Diese verlangen sehr oft Mittel wie Gelsemium, Bryonia, Eupatorium perfoliatum, Arsenicum Album und viele andere. Die genau passende Arznei wird entsprechend repertorisiert und dem Patienten verabreicht. Bei Erkältungskrankheiten liegen sehr gute Erfahrungswerte mit der Homöopathie vor. Es gibt bislang keinen Grund zu vermuten, dass dies beim Coronavirus anders sein sollte.

Selbst wenn sich das Coronavirus als gefährlicher herausstellen sollte, als es bislang den Anschein hat: die Homöopathie hat sich – was außer in Expertenkreisen niemand weiß – in den vergangenen zwei Jahrhunderten schon bei mehreren Epidemien als sehr erfolgreich gezeigt! Samuel Hahnemann hatte im 19. Jahrhundert mit seiner Methode bahnbrechende Erfolge bei einer Cholera-Epidemie. Mehrere Wellen zogen quer durch Europa und Asien und kosteten Hunderttausenden das Leben. Homöopathische Ärzte konnten nachweislich sehr viele Menschen heilen. Als einziges Land weltweit hat Indien wirklich aus diesen Erfahrungen gelernt: 1972 gab es in Kalkutta eine Choleraepidemie, bei der die Homöopathie wiederum erfolgreich eingesetzt wurde. Damals wurde die Homöopathie durch die Regierung staatlich anerkannt und ist seither der Schulmedizin gleich gestellt. In Indien kann man an 200 Universitäten Homöopathie studieren, sie ist im Gesundheitswesen tief verankert. Es ist also kein Zufall, dass Indien auch zu Beginn der Corona-Epidemie offizielle Homöopathie-Empfehlungen herausgab: Als Prophylaxe wurde das homöopathische Arzneimittel Arsenicum Album C 30 empfohlen. China, wo es die ersten Corona-Fälle gab, kommt zu anderen Empfehlungen: Hier steht Gelsemium C 30 im Vordergrund, gefolgt von Bryonia und Eupatorium perfoliatum. Es ist allerdings nicht die klassische homöopathische Vorgehensweise, ein Mittel präventiv zu geben. Vielmehr ist doch immer die exakte Ermittlung des individuellen Arzneimittels durch einen Homöopathen angezeigt. In jedem Falle darf man aufgrund jahrhundertelanger Erfahrung, aber auch vertrauend auf neueste positive Studienergebnisse von der Homöopathie in der gegenwärtigen Situation großen therapeutischen Nutzen erwarten.

Dass die Homöopathie bislang von Politik und Gesundheitssystem an den Rand gedrängt wird, grenzt für mich an unterlassene Hilfeleistung. Wie vielen Menschen könnte man auch jetzt rettende Hilfe bringen, wenn man nur bereit wäre, jenseits der Mainstream-Meinungen auch andere Auffassungen zuzulassen. Im gegenwärtigen Meinungsklima traut sich doch niemand mehr, etwas anderes als die schulmedizinische Lehrmeinung gelten zu lassen. Unsere Gesellschaft braucht dringend eine echte demokratische Diskussion bzgl. Alternativer Behandlungsmethoden. Wenn das Coronavirus zu solchen Debatten Anlass gibt, darf man ihm am Ende noch dankbar sein.

 

Quellen:

https://returntonow.net/2019/12/30/study-elderberries-block-flu-virus-from-attaching-to-and-entering-human-cells/?fbclid=IwAR12BWrve_4a0THZ3k3Yr3U5nmY2EGrsE4VjYVsZP65KH1sPON6IN2x5j4o

https://www.mickler.de/download/Mickler-Thomas-Homoeopathie-Epidemien-Homoeopathie-Ratgeber-01-2017.pdf

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